Firewire
Als "Firewire" oder i.LINK bezeichnet man die IEEE 1394-Technologie. Die Firewire Schnittstelle ermöglicht die Übertragung digitaler Daten mit bis zu 400 Mbit/s.
Firewire wurde 1995 auf den Markt gebracht und geht vom Grundkonzept auf die Firma Apple zurück. Firewire ist eine serielle Schnittstellentechnologie für Computer- und Videogeräte und wurde geschaffen um große Datenmengen, welche gerade im Bereich der digitalen Videobearbeitung anfallen, schnell verarbeiten und übertragen zu können.
Die Geschwindigkeit von Firewire betrug zunächst 400 MBit, es gibt jedoch mittlerweile eine neue Firewire II Schnittstelle (auch Firewire 800 genannt) die eine Übertragungsrate von 800 MBit erlaubt. Standards mit 1600, 3200 und 6400 MBit sollen folgen.
Vorteile der Firewire-Technologie sind unter anderem die Unterstützung von Hotplug (Geräte können im Betrieb hinzugefügt oder entfernt werden), die große Anzahl von bis zu 64 Geräten, ein bidirektionaler Datenstrom (Übertragung der Daten kann in beide Richtungen erfolgen) sowie die im 6poligen Kabel integrierten 2 Adern zur Stromversorgung. Weitere Vorteile von Firewire 800 sind die volle Abwärtskompatibilität sowie die Möglichkeit der Ringbildung, die Geräte müssen also nicht weiter über eine Baumstruktur zusammengeschaltet werden.
Eingesetzt wird Firewire vor allem im Bereich der digitalen Videobearbeitung (DV) um Bilddaten vom einem Camcorder (Videokamera) zum PC zu übertragen oder um andere Videohardware zu vernetzen. Seit 1997 gibt es aus Firewire-Festplatten und die Zahl der mit Firewireschnittstellen ausgestatteten Geräte nimmt ständig zu.
Beim Kauf einer Firewirekarte sollte man darauf achten, das es sich um eine OHCI-Firewirekarte handelt. Es gibt verschiedene Karten welche z.B. nur für die Bearbeitung von Videomaterial ausgelegt sind und bei anderen Firewire Geräten wie Webcams oder Festplatten nicht funktionieren.
