MMS

Abkürzung für "Multimedia Messaging Services".

MMS ergab sich aus der Weiterentwicklung der Bild- und Textübertragung in Mobilfunknetzen per SMS. Via MMS können Handy-Nutzer unterschiedliche Medien wie Texte, Bilder, Animationen, Video- und Audiosequenzen zu einer z.B. SMS-artigen Nachricht verarbeiten und anschließend verschicken. Technologisch fungiert MMS als IP-basierte Lösung für die Übertragung der Inhalte über verschiedene mobile Endgeräte hinweg.

Die Telekommunikations-Netzbetreiber können den MMS-Dienst in drei verschiedenen Service-Ebenen implementieren:

  • Der "Store-and-Forward-Basismodus" erlaubt den Einstieg über MMS-kompatible Endgeräte.
  • Zentrales Element des "Access-Modus' " ist die Netzwerk-Mailbox; sie erlaubt die Speicherung von MMS-Inhalten und deren Abruf über mobile Geräte oder z.B. PCs. Teilnehmer können über jedes browserfähige Endgerät wie beispielsweise WAP-Telefon, PDA oder PC mulimediale Nachrichten versenden und empfangen.
  • Im UMMS-Modus (Unified Multimedia Messaging Service) stehen zusätzlich Unified-Multimedia-Messaging-Funktionalitäten zur Verfügung: somit ist der zentrale Zugriff auf alle Arten von Nachrichten (Multimedia, E-Mail, Voice-Mail und Fax) gegeben.