XML (Extensible Markup Language)

XML ist wie HTML eine logische Auszeichnungssprache und ist als Ergänzung oder Nachfolger zu sehen. In dieser Sprache lassen sich unter Beachtung der Vorgaben des W3C-Konsortiums eigene Befehle und Sprachelemente - sogenannte Tags - definieren. Während in HTML feste Tags (z.B. < B > für Fettschrift) existieren, kann man in XML eigene Formatelemente definieren (z.B. < artikelnummer > für die Artikelnummer von Produkten). XML wird in erster Linie für den Austausch von Daten zwischen Anwendungen bzw. Firmen eingesetzt. Die Tags definieren dann die Semantik der auszutauschenden Daten. So kann eine andere Anwendung die Daten leicht interpretieren, da die Bedeutung mit der XML-Datei (bzw. dessen DTD-Datei (Data Type Definition) mit den Tag-Definitionen) mitgeteilt werden.

An den Beratungen über die Richtlinie XML 1.0 haben Firmen wie Adobe, Microsoft, Netscape, Sun und Hewlett-Packard mitgearbeitet.

Nutzungsbeispiel: Das Katalogsystem ANTEROS.pk kann die im Unternehmen schon vorhandenen Produktdaten über eine XML-Schnittstelle übernehmen bzw. vom Nutzer in ANTEROS.pk durchgeführte Änderungen über ein XML-Export anderen Anwendungen zur Verfügung stellen. Damit ist es möglich, sich bei der Pflege der Daten jeweils auf ein System zu konzentrieren und die Nutzung in anderen Systemen über Standard-Schnittstellen zu bewerkstelligen.