Katalog

Ein Katalog gibt einen Überblick über Produkte eines Herstellers oder Händlers.

In der Vergangenheit wurden Kataloge in vielen Unternehmen fast ausnahmslos in Papierform erstellt. Inzwischen kommen CD- und Internet- sowie XML-Kataloge dazu. Der größte Vorteil solcher elektronischen Kataloge liegt im Handling: Stichwörter, Produktnamen und Bestellnummern werden Produkten oder Produktgruppen zugeordnet, sodass die gewünschte Seite über unterschiedlichste Suchkriterien schnell und einfach gefunden wird. Elektronische Kataloge etablieren sich zunehmend als Alternative zu herkömmlichen Druckwerken, ohne diese dadurch zu verdrängen.

Produktkataloge in Printformat wurden in der Vergangenheit mit Desktop Publishing Werkzeugen (DTP) wie QuarkXpress, Indesign oder Framemaker erstellt. Sollten die Kataloge in mehreren Sprachen an Kunden ausgeliefert werden, mussten die Kataloge separat für die einzelnen Sprachen umgesetzt und bei Neuauflagen auch separat gepflegt werden. Dieser Prozess war extrem zeit- und kostenaufwändig. Konsequenz war, dass die Papierkataloge dann oftmals nur einmal im Jahr neu aufgelegt wurden und damit unterjährig schon zahlreiche Informationen im Katalog nicht mehr aktuell waren. Weitere Zeitfallen waren bei einigen Firmen die Tatsache, dass CD- und Onlinekataloge als zusätzliche Inseln neben den Papierkatalogen aufgebaut wurden und damit Änderungen an den Produktdaten nicht zentral an einer Stelle eingepflegt werden konnten, sondern die Änderung im CD-Katalogsystem, im Onlinekatalogsystem UND in den Papierkatalogen für die verschiedenen Sprachen durchgeführt werden mussten. Dadurch bestand eine große Gefahr, Änderungen an einigen der vielen Stellen zu vergessen und Dateninkonsistenz und schlechte Qualität in der vertrieblichen Außendarstellung der eigenen Produkte auszuliefern. Außerdem hat die Datenredundanz zusätzliche Zeit und Kosten bedeutet. Aus diesem Grunde ist es wirtschaftlich und organisatorisch empfehlenswert, die Produktdaten so früh wie möglich in einer medien-unabhängigen Form durch ein Datenbank-basiertes Katalogsystem zu verwalten und für verschiedene Medien auszuleiten. Dadurch werden die Kosten zur Pflege der Produktdaten auf ein Minimum reduziert und vor allem die Gefahr der Dateninkonsistenz minimiert.

Siehe auch ANTEROS.