Helligkeit, Sättigung und Kontrast

Helligkeit, Sättigung und Kontrast sind typische Funktionen der Bildbearbeitung, die sich auf ein ganzes Bild oder auf zuvor markierte Ausschnitte anwenden lassen.

 

Helligkeit: Farben können den gleichen Farbton haben, aber unterschiedlich hell wirken. Durch Helligkeit werden Farben nicht leuchtender! Kräftige Farben bleiben kräftig, Pastellfarben bleiben pastell.

 

Sättigung: Im Gegensatz zur Helligkeit beeinflusst die Sättigung die subjektiv empfundene Leuchtkraft einer Farbe. Was die Helligkeit betrifft, werden die Farbtöne jeweils als etwa gleich hell eingestuft. Farben mit geringerer oder höherer Sättigung wirken zwar beim ersten Hinsehen oft heller oder dunkler, aber das stellt sich als Trugschluss heraus.

 

Kontrast: Eine Erhöhung des Kontrasts bewirkt, dass dunkle Farben noch dunkler, und helle Farben noch heller werden. Die Unterschiede zwischen hellen und dunklen Farben werden also betont. Besonders bemerkbar macht sich das bei Fotos beispielsweise an scharfen Farbübergängen, etwa bei Häuserecken, wo eine Seite von der Sonne beschienen wird und die andere im Halbschatten liegt. Wird der Kontrast dagegen verringert, werden helle Farben dunkler, und dunkle werden heller. Die Farben des Bildes gleichen sich also stärker an. Harte Farbübergänge erscheinen weicher, das Bild wirkt insgesamt grautöniger. Bei stark erhöhtem Kontrast gehen Feinheiten im Farbverlauf verloren, es kommt zum Schlagschatten-Effekt. Bei stark reduziertem Kontrast entsteht ein Grauschleier-Effekt.