Mentoren bringen mehr Familienfreundlichkeit in Unternehmen

Veranstaltung "Fit für die Zukunft - familienfreundliche Unternehmen in Nordrhein-Westfalen"

Um die Familienfreundlichkeit von Unternehmen zu erhöhen werden zur Zeit in elf Betrieben - darunter auch INCONY - Mentoren ausgebildet, die passende Entwürfe zur Familienfreundlichkeit des Betriebes entwerfen und umsetzen sollen. Die Handlungsfelder sind dabei breit gefächert: Sie reichen von der Leitbildentwicklung, über die Personalentwicklung bis hin zu Arbeitszeitmodellen, Telearbeit und Fortbildung. Das Projekt läuft bis Mitte 2008.

 

Im Rahmen der Veranstaltung "Fit für die Zukunft - familienfreundliche Unternehmen in Nordrhein-Westfalen" ging es um die Frage, wie die ersten Ergebnisse auf andere Unternehmen übertragen werden können. Der betriebsspezifische Zugang erleichtert es gerade kleinen und mittleren Unternehmen, mehr für ihre Familienfreundlichkeit zu tun, weil ihre jeweilige betriebliche und wirtschaftliche Situation berücksichtigt wird.

 

Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, weist besonders auf die Vorteile für Unternehmen hin, die sich an dem Programm beteiligen: "Kleine und mittlere Unternehmen können durch das Mentoren-Programm und die daraus resultierende Umsetzung einer familienorientierten Personalpolitik ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und qualifizierte Mitarbeiter längerfristig binden. Das ist angesichts einer knapper werdenden Zahl von Fachkräften sicherlich von Vorteil. Außerdem sparen die Betriebe Kosten, indem sie mit geeigneten Maßnahmen zum Beispiel die Fluktuation vermindern und den Aufwand bei der Wiederbesetzung von Stellen reduzieren wenn Beschäftigte nach der Elternzeit wieder zurückkehren."

 

NRW-Familienminister Laschet zum Projekt:"Viele Unternehmen haben erkannt, dass sich eine familienfreundliche Personalpolitik auszahlt. Nur wer auf die Bedürfnisse und Wünsche von Eltern reagiert, wird diese als Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen binden können."