Umstellung auf PIM-System mit vollautomatischen Prozessen für Print-, Web-, CD-Kataloge

PIM-System mit vollautomatischen Prozessen fürPrint-, Web- und CD-Kataloge

Die SIMONA AG ist Hersteller von thermoplastischen Kunststoffprodukten mit weltweiten Produktions- und Vertriebsstandorten. Mehr als 35.000 Artikel für die unterschied- lichsten Branchen werden in inländischen Werken und im Ausland gefertigt.

 

Eric Schönel, Leiter Marketing & Kommunikation, zum Projekt: „Nach einer intensiven Marktrecherche zu PIM-Systemen haben wir uns für ANTEROS entschieden und inzwischen unsere Prozesse deutlich optimiert. Mit ANTEROS erstellen wir nun tagesaktuell Werkstoff- und Sicherheitsdatenblätter in mehreren Sprachen per Knopfdruck. Die Produktseiten und Inhaltsverzeichnisse der Kataloge können wir vollautomatisch und ohne Indesign-Nachbearbeitung ausleiten und das trotz einer sehr komplexen Struktur. Wir pflegen zentral und effizient die Produktdaten und nutzen diese für die verschiedenen Printpublikationen und für Web/CD-Kataloge. INCONY hat uns dabei sehr kompetent und kundenorientiert unterstützt“.

 

Ablösung der Produktdatenbank

Aufgrund der Vielfalt an Produkten, die in jeweils mehreren Sprachen publiziert werden, hat SIMONA bereits Ende der 90er Jahre eine Produktdatenbank eingeführt. Hierin konnte man zentral die Produktdaten pflegen. Allerdings war die Ausleitung in Printkataloge oder den Webkatalog noch mit manueller Nachbearbeitung behaftet. Der Automatisierungsgrad dieser Datenbank erfüllte nicht mehr die gestiegenen Anforderungen an Print- Publikationen. Um in Zukunft deutlich schneller am Markt mit Datenblättern, Katalogen und Preislisten zu sein und den Webkatalog stets aktuell zu halten, hat sich SIMONA 2008 für die Einführung des technologisch führenden PIM-Systems ANTEROS entschieden.

 

Kataloge mit Kreuztabellen

Die Automatisierung des Halbzeugkataloges hatte verschiedenste Herausforderungen, sodass SIMONA zu Projektstart diesen Katalog mit dem Indesign-PlugIn von ANTEROS ausleiten und wieder nachbearbeiten wollte. Aber nachdem der einfachere Katalog für Rohre und Fertigteile durch ANTEROS vollautomatisiert worden war, war das Vertrauen in das mächtige Regelwerk von ANTEROS.print gewachsen. Und so hat das Projektteam die Systematisierung des Halbzeugkataloges zunächst schriftlich in einem Printkonzept erarbeitet. Dazu gehörten Regeln wie „immer wenn in den Produkten bestimmte Werte gesetzt sind, soll unter der zugehörigen Produkttabelle automatisch eine Fußzeile erscheinen“ oder „wenn in einem Produkt-Parameter ein vorgegebener Text vorhanden ist, dann drucke das zugehörige Icon hierfür in Print an und sind im Parameter mehrere Textbausteine hinterlegt, zeige mehrere Icons an“. Eine weitere Komplexität bestand darin, die Daten aus SAP in die bewährte Struktur des Kataloges zu transferieren. Damit die Stammdaten regelmäßig aus SAP übernommen werden können, wurden Regeln für ANTEROS.print definiert wie „spalte die Produkte einer SAPGruppe in mehrere Tabellen auf, wenn die Produkte verschiedene Farben haben“ oder „stelle Produkte verschiedener SAP-Gruppen in einer Tabelle dar, wenn sie in ANTEROS den gleichen Produktreihennamen haben“. Die Produkttabellen hatten als weitere Komplexität nicht nur Parameter als Spalten in unterschiedlicher Anzahl, sondern benötigten Kreuztabellen. Auch hierfür konnten Regeln definiert werden, die SIMONA über die Weboberfläche von ANTEROS flexibel ansteuern kann. So reicht es nun aus, eine Parameterdefinition in ANTEROS als Pivot-aufspannend zu definieren und dann werden automatisch die aktuellen Werte der Produkte als Pivotspalten im Print dargestellt. Außerdem kann man Parameter als Pivot-Steuerspalten definieren, die dann links in der Tabelle stehen und den Aufbau der Kreuztabelle steuern“. Auch mehrfach geschachtelte Kreuztabellen wurden umgesetzt: Die Printregeln werden bei jeder Printgenerierung ausgewertet und trotzdem dauert die Generierung des kompletten Katalogs über die vielen Regeln weniger als eine Stunde.

 

ANTEROS-Webkatalog

Für den Webkataloge hatte SIMONA klare Vorgaben: das bisherige Layout sollte mit ANTEROS umgesetzt werden. Die Aktualisierung sollte allerdings deutlich effizienter für SIMONA werden. Dazu zählt nicht nur, dass die zentral gepflegten Produktdaten direkt verwendet werden, sondern auch die Werkstoff- und Sicherheitsdatenblätter wurden automatisiert: klickt ein Kunde auf den Link dann startet die Printengine von ANTEROS und es wird zu diesem Zeitpunkt ein aktuelles Datenblatt im PDF-Format generiert. Außerdem wurden die Webseiten in das Content Management System von SIMONA integriert und aus den Untermenüs wird ANTEROS.web mit dem ausgewählten Auszug des Suchbaums und der Produkte angezeigt, z.B. nur Produkte für die Industrie.